Lake Wanaka

Hallöchen ihr Lieben!

Mittlerweile bin ich in Fox angekommen, unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist! Die Karte ist mittlerweile auch upgedatet, dort könnt ihr also auch nochmal alles nachvollziehen (https://drive.google.com/open?id=1tkKBDuXtEhUC3K5W2RXqS15KGdmS5AvW&usp=sharing). Damit euch meine Eindrücke aber nicht erschlagen, und der Beitrag kein Roman wird, erzähle ich euch erstmal nur, was ich bis Mittwoch alles erlebt habe.

Der Samstag fing gar nicht schön an! Es hat geregnet (der Regen hat mich auch geweckt), es war grau und windig. Ich war demotiviert und habe mich nochmal umgedreht. Um 8Uhr musste ich aber dringend aufs Klo, also bin ich aufgestanden und nach Omarama zum öffentlichen Klo gefahren, dort habe ich auch gleich Zähne geputzt. Trotz des schlechten Wetters bin ich zum Lindis Peak gefahren, volle Kanne in die schwarzen Wolken. Ich bin vorsichtig gefahren, die Kurven waren teilweise recht scharf und es ging durch den Lindis Pass. An einer Stelle stand extra ein Schild mit dem Hinweis, hier gäbe es öfter Unfälle. Nur ein paar Meter weiter lag dann tatsächlich ein Auto auf dem Dach! Jetzt bin ich noch vorsichtiger gefahren. Am Parkplatz vom Lindis Peak Track angekommen, gab es Frühstück. Mittlerweile bzw auf dieser Seite des Passes hatte es auch aufgehört zu regnen. Ich konnte also doch wandern gehen. Den Track hatte ich ganz für mich alleine. Außer mir gab es nur noch jede Menge Schafe (die haben die ganze Zeit geblökt), ein paar Rehe und Hasen. Nach kurzer Zeit waren meine Schuhe komplett durchgeweicht, das Gras war einfach zu nass vom Regen. Immerhin war es nicht kalt, von der Bewegung war mir zusätzlich warm. Allerdings war es oben ziemlich windig, so dass ich ziemlich bald wieder zurück bin (ich bin fast weggeflogen).

 

Statt der 6h habe ich nur 4h für den Track gebraucht. Ich hatte noch so viel Zeit! Also bin ich erstmal weiter gefahren und habe an einem Fluss angehalten und Mittag gegessen (Sandwich mit Spiegelei, Tomate und Gurke).

 

 

Ich hatte mich außerdem sehr auf eine (warme) Dusche gefreut, also bin ich zum Campingplatz gefahren. Ich war aber noch zu früh, Checkin war erst ab 15Uhr. Als es dann endlich soweit war, habe ich einen Platz zugewiesen bekommen (ziemlich matschig) und bin erstmal ausgiebig duschen gegangen! Das tat gut! Meine nassen Schuhe habe ich dann in die Sonne (häufig von Wolken bedeckt) gestellt. Der Campingplatz war etwas merkwürdig. Eigentlich ist es ein Cricket Club (in Luggate), aber gleichzeitig auch ein Campingplatz, auf dem auch viele Langzeitcamper stehen.

Ich habe (endlich) etwas in mein Tagebuch geschrieben, den letzten Blogbeitrag fertiggestellt und gekocht (nochmal Reis mit Bohnen und Karotte). Nachtisch war diesmal Himbeermuffin (wen überraschts) und ein Stückchen Hokey Pokey Schokolade (die ist typisch neuseeländisch). Die Schokolade ist vielleicht lecker! Da hätte ich glatt die ganze Tafel essen können!

Am Sonntag war ich (mal wieder) viel zu früh wach und wollte noch nicht aufstehen, also hatte ich mich nochmal umgedreht. Um 8Uhr ging es dann raus, ich habe alles zusammen gepackt und bin nach Wanaka gefahren. Es war ziemlich windig und bewölkt, mir war kalt. Bei der Touristeninfo habe ich mir eine Karte der Gegend geholt und bin dann erstmal einkaufen gegangen. Ich habe Bodylotion (ich hatte so trockene Haut), Mückenspray (vor allem gegen die Sandfliegen!) und Gemüse gebraucht. Eigentlich wollte ich mir Wanaka anschauen, aber mir war zu kalt. Ich dachte mir, beim wandern würde mir schon warm werden, also bin ich zum Parkplatz vom Roys Peak Track gefahren und losgewandert. Das Wetter wurde auch besser, die Sonne schien ab und zu durch die Wolken. Durch die Bewegung wurde mir auch schnell warm, die Aussicht war wunderschön. Lake Wanaka ist toll anzusehen, es liegt zwischen den Bergen und hat ein paar kleine Inseln.

An dem Aussichtspunkt angekommen, an dem das typische Touristenfoto gemacht wird, habe ich Peter kennengelernt. Er kommt aus Stuttgart und macht gerade 6 Wochen Urlaub in Neuseeland. Er hat dann auch das Foto von mir gemacht (und ich von ihm). Gemeinsam sind wir noch den restlichen Berg hinauf gewandert und haben Mittagspause gemacht, bevor es wieder den Berg hinunter ging. Wir haben uns super unterhalten und er hat mir ein paar gute Tips gegeben.

 

Den Berg hinunter war es wieder ziemlich steil und unglaublich windig! Wir sind zu meinem Campingplatz gefahren, ich habe mein Auto abgestellt (direkt am Fluss, tolle Aussicht!) und er hat mich mit zu sich ins Hostel genommen. Während er geduscht hat, habe ich meine Kamera und den Laptop aufgeladen. Das war unglaublich nett von ihm! Einen Tee haben wir auch noch getrunken (ich habe den letzten Himbeermuffin gegessen), bevor wird an den See gelaufen sind. Dort sind wirklich Leute schwimmen gewesen! Mir wurde ja nur beim zuschauen schon kalt, der Wind war einfach viel zu kalt, vom Wasser mal ganz abgesehen. Er hat sich noch mit einer Freundin getroffen, mich aber vorher netterweise wieder an meinem Campingplatz abgesetzt. Dort habe ich gekocht, Nudeln mit Gemüse (Brokkoli, Karotte, Paprika und Tomate), das war vielleicht lecker! Endlich hatte ich wieder Gemüse. Nachdem ich das Geschirr gespült hatte, gab es noch ein Stückchen Schokolade und einen Tee, während ich an meinem Tagebuch weiter schrieb. Ich habe auch versucht die Tagesplanung zu machen, dachte mir dann aber, dass das gar nichts bringt, wenn ich nicht weiß, wie das Wetter wird. Also habe ich das gelassen und noch ein paar Bilder angeschaut.

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Am Montag bin ich erstmal zum Visitor Center des Mt Aspiring Nationalparks gefahren. Dort habe ich erfahren, dass ich die eine Wanderung (Mt Isthmus) leider gar nicht machen kann, da der Weg noch bis 20. Dezember gesperrt ist, schade! Da es dort Internet gab, habe ich auch gleich noch mit meinen Eltern gefacetimed, das war ein schöner Start in den Tag. Anschließend habe ich mich auf den Weg zum Rob Roy Gletscher gemacht, mit Zwischenstopp an einem Obststand! Es gab Aprikosen, Nektarinen, Kirschen und Pfirsiche! Ich durfte die Kirschen probieren, 3 Sorten, alle lecker und eine sogar wie die in Frankreich (groß, rund und rot, da musste ich gleich an den besten Kirschdieb denken ;)). Ich habe Aprikosen und Nektarinen gekauft, beides super, aber an die Aprikosen in Frankreich kommt einfach nichts ran! Die Nektarinen waren kleiner als die Aprikosen und die Kerne haben sich gespalten, aber lecker waren sie.

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Der Weg zum Gletscher war vielleicht abenteuerlich! Unglaublich, es war viel weiter, als ich gedacht hatte. 50km, davon 30km Schotterpiste. Das hat mein Auto einmal komplett durchgeschüttelt und ich dachte nur so: mein armes Auto! Und dann gab es immer wieder Flussübergange, die ich durchfahren musste. Einer sah ziemlich tief aus, da haben sich einige nicht getraut, bis der erste es gewagt und gut überstanden hatte. Ich war mal wieder erstaunt, was mein Auto alles hinbekommt. Endlich am Parkplatz angekommen hatte ich schon fast keine Lust mehr, deswegen habe ich (endlich) erstmal gefrühstückt. Danach war es schon besser, obwohl es ziemlich grau und windig war und auch geregnet hat. Aber mit meiner orangenen Regenjacke (da bekommt man ja gute Laune) ausgestattet ging es los. Nach einer Weile hat es auch aufgehört zu regnen und mir wurde wärmer. Der Weg war wieder wunderschön! So einen Wald habe ich noch nie gesehen, und einen Fluss gab es dort auch direkt. Und erst der Gletscher, so hellblau, das glaubt man kaum. Und vor allem gigantisch, wie er über einem ragte. Der Weg hat sich also auf jeden Fall gelohnt! Ich habe etwa 4h gebraucht und bin gemütlich gelaufen, natürlich mit ein paar Fotostops.

 

An einem der Aussichtspunkte gab es dann auch Mittagessen (mal wieder Sandwich und Apfel). Auf dem Rückweg habe ich dann mit dem Auto noch Halt an einem Wasserfall gemacht, der war auch schön und nur einen 10 Minuten Spaziergang vom Parkplatz entfernt. Schafe laufen einem auch überall über den Weg, viele der Wanderungen gehen auch über privates Gelände, auf denen die Schafe natürlich frei herumlaufen können.

 

Wieder in Wanaka ging es dann noch bei dem berühmten Baum (der wohl meistfotografierte Baum der Welt), der ganz einsam im Wasser steht, vorbei. Leider war das Licht nicht so gut, aber Fotos wurden trotzdem gemacht. An diesem Tag habe ich mir eine wunderbar heiße Dusche im Recreation Center (ein Sportzentrum, in dem man auch duschen kann) gegönnt. Ein Plus war, dass ich gleichzeitig meinen Laptop und die Kamera aufladen konnte und Internet hatte. Ein super Abschluss des sehr entspannten und schönen Tages. Danach wurde am Campingplatz nur noch etwas gegessen (es gab die Reste vom Vortag, allerdings kalt, trotzdem lecker und natürlich Schokolade).

Der Dienstag fing an wie die anderen Tage auch, ich war viel zu früh wach! Ich wollte aber nicht aus dem kuschligen Bett aufstehen, also habe ich noch etwas gelesen, bevor ich dann wirklich aufs Klo musste. Das Wetter sah ganz gut aus, also habe ich meine Wasserflaschen aufgefüllt und bin zum Parkplatz des Minaret Burn Tracks gefahren. Dort wurde erstmal gefrühstückt, diesmal gab es (ungetoasteten) Toast mit Banane und Himbeermarmelade, dazu natürlich Aprikose und Nektarine.

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Dann ging es los, ich hatte den Weg wieder ganz für mich allein, um mich herum nur das Vogelgezwitscher und die zirpenden Grillen. Ab und zu haben ein paar Kühe meinen Weg gekreuzt. Das Wetter war wirklich angenehm, es hat (ausnahmsweise) kaum gewindet, es war zwar bewölkt aber trotzdem warm (T-Shirt und kurze Hose warm!). Die Sonnencreme kam natürlich zum Einsatz, ab und zu hat die Sonne sich doch mal blicken lassen. Der Weg bot eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge, den Lake Wanaka und die Inseln, war aber nicht wirklich anstrengend. Nach etwa 2h war ich dann am Colquhoun Strand. Es war ein Kiesstrand, der im Sommer angeblich ein beliebter Badestrand ist. Das kann ich gar nicht verstehen, hier hatte es so viele Sandfliegen! Ich habe nur schnell ein paar Fotos gemacht und bin geflüchtet, meine Pause dort wurde abgesagt.

 

Auf dem Rückweg wurde ich von ein paar Mountainbikern überrascht, ich hatte mich mega erschreckt, als die da so angerauscht kamen! Am Auto gab es dann Mittagessen (Toast mit Ei und Marmelade), bevor es zum nächsten Programmpunkt ging: dem Diamond Lake und Rocky Mountain. Das war ein schöner Weg, an einem kleinen See vorbei und dann auf einen kleinen Berg. Dafür hatte ich etwa 3h gebraucht und ich war danach ganz schön kaputt! Ich war an diesem Tag insgesamt 26km gelaufen! Und habe eigentlich nur Toast (auch noch labbrigen) gegessen, das habe ich am Berg deutlich gemerkt. Aber es hat sich gelohnt, die Aussicht war ein Traum. Ich habe Roys Peak, den Minaret Burn Track und Lake Wanaka gesehen. Ich war sogar fast allein und konnte es richtig genießen. Der Berg heißt übrigens zu Recht Rocky Mountain, der Weg war sehr steinig und teilweise musste ich wirklich klettern.

 

Nach der ganzen Lauferei ging es ab nach Wanaka und zur Black Peak Gelato Eisdiele, darauf hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut! Ich habe mich für Kokosnuss, Boysenbeere und Pfirsich entschieden. Vom Pfirsich war ich etwas enttäuscht, den hat man kaum geschmeckt, aber die anderen beiden war dafür umso besser! Und das Eis war ein Kunstwerk, es waren keine Kugeln sondern es wurde in die Waffel gespachtelt (wie in Italien). Das war auf jeden Fall die perfekte Belohnung, die ich am Strand genossen habe.

 

Danach wurde nochmal das Wasser aufgefüllt und am Campingplatz gekocht. Es gab Gemüsepfanne mit Kartoffeln, das hat vielleicht gedauert! Mein Campingkocher mochte den (mittlerweile ziemlich starken) Wind überhaupt nicht, auch mein improvisierter Windschutz hat nicht wirklich geholfen. Irgendwann war das Essen dann doch fertig, so lecker! Obwohl ich schon Eis hatte, durfte der Nachtisch nicht fehlen: eine Lindorkugel (die Lindorkugeln sind quasi mein Adventskalenderersatz hier) und ein Stück Hokey Pokey Schokolade, der perfekte Abschluss.

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Nach ein paar mal umdrehen und etwas Zeitschriften lesen bin ich am Mittwoch dann auch mal aufgestanden, trotzdem war es erst 8Uhr. Ich habe meine Sachen zusammen gepackt und bin zum Mt Iron Parkplatz gefahren. Dort gab es Frühstück: Haferflocken mit Banane, Aprikose und Nektarine, sehr lecker und der perfekte Start in den Tag.

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Der Wetterbericht hatte für den ganzen Tag Regen vorhergesagt, bis dahin war es aber noch trocken und relativ windstill, ich habe das also ausgenutzt und den kurzen (1,5h) Spaziergang auf den Mt Iron (quasi der Hausberg von Wanaka) gemacht. Von oben hatte man eine super Aussicht auf Lake Wanaka, Wanaka und die umliegenden Orte und Berge. Mir war sogar so warm, dass ich die Jacke ausziehen konnte.

 

Es war noch früh am Tag, also bin ich zum See gefahren und bin dort noch entlang spaziert, bis zum Waterfall Creek (einfach eine Stelle am See). Die Zeit verging ziemlich schnell, auf einmal waren 2h rum. Die Zeit während des Spaziergangs war das Wetter wirklich toll gewesen. Als ich wieder am Auto war, kamen die Regenwolken, man hat schon gesehen, wie es geregnet hat.

 

Das Timing war aber perfekt, ich bin nämlich erstmal einkaufen gegangen. Ich musste ja die letzte Möglichkeit ausnutzen, einigermaßen günstig an alles ranzukommen. Es wurden also nochmal Tomaten, Paprika, Karotten und Äpfel eingekauft, außerdem noch Waschmittel, Gas für den Campingkocher, Wein (damit ich Weihnachten anstoßen kann), eine Schokoladentafel (ich konnte einfach nicht daran vorbei laufen) und zwei fette Cupcakes. In einem Second Hand Laden war ich auch noch (es sah aus wie in einem Messiehaus), da habe ich sogar drei Bücher (natürlich auf englisch) gekauft. Getankt wurde auch nochmal, bevor noch ein kurzer Zwischenstop beim Besucherzentrum eingelegt wurde (der Kameraakku wurde kurz an den Strom gehängt und das Internet ausgenutzt – im Nachhinein eine sehr kluge Idee, wusste ich damals noch nicht, dass ich die nächsten Tage komplett abgeschottet sein würde). Dann ging es, bei schon wieder deutlich besserem Wetter, zum Lake Hawea an den Campingplatz (Kidds Bush Campground). Eines habe ich in Neuseeland gelernt, auf den Wetterbericht ist absolut kein Verlass! Trotz des vorhergesagten Regens für den ganzen Tag, hat es gerademal 1h geregnet, den restlichen Tag war es wunderschön. In Zukunft würde ich mich also einfach täglich überraschen lassen, was das Wetter bringt. Ab Lake Hawea hatte ich übrigens absolut kein Netz mehr (bis ich in Fox ankam).

Am Campingplatz habe ich den ersten Kaffee in meiner Pressstempelkanne gekocht (einen Schuss Milch gab es auch dazu) und dazu einen unglaublich genialen Schokoladen-Cupcake gegessen. Das tat wirklich gut, in Kombination sogar noch besser! Es war zwar schon 16Uhr, aber das war mein Mittagessen, und in der Sonne mit Blick auf den See einfach genial. Leider musste ich den Cupcake gegen unglaublich lästige Sandfliegen verteidigen, die sind hier wirklich eine Plage (und ich bin noch nichtmal an der Westküste…).

 

Den kurzen Waldspaziergang (30min) bin ich noch gelaufen, der war zwar nicht besonders interessant, aber schön im Wald. Danach gings noch etwas am Strand entlang die Sonne und die Aussicht genießen, bevor ich mich ans Tagebuch schreiben gesetzt habe. Am Ende des Tages waren es auch wieder 16km, ihr merkt, so ganz ohne Bewegung komme ich irgendwie nicht aus. Mir kam das ganze Laufen auch gar nicht so weit vor, ich habe mich mittlerweile schon ziemlich daran gewöhnt, erstaunlich wie schnell das geht. Meine Schuhe sehen mittlerweile auch entsprechend aus, die müssen baldmöglichst dringend in die Waschmaschine (kein Wunder bei den ganzen gelaufenen Kilometern), genauso wie meine Klamotten (ich habe mich mal wieder schön bekleckert, mit Nektarine und Schokolade, in Dreck habe ich mich auch gesetzte, yay).

Trotz des späten Mittagessens habe ich dann wieder Hunger, also wurde gekocht. Die restlichen Kartoffeln vom Vorabend wurden mit Brokkoli und Paprika in der Pfanne gebraten, dazu gabs Spiegelei, sehr lecker. Neben mir haben noch zwei Deutsche gekocht, wir haben uns dabei also etwas unterhalten, das war wirklich nett. Zum Abspülen war ich aber zu faul, außerdem wollte ich den Sandfliegen entkommen, so wurde das Spülen vertagt und der Nachtisch (Schokolade) im Auto gegessen. Mein Auto glich mittlerweile einem Sandfliegenfriedhof, überall liegen die Viecher, die ich erwischt habe, rum. Sobald wie möglich muss ich das Auto sauber machen.

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Der Tag war wirklich entspannt und schön, ich habe ihn, auch ohne große Wanderung, sehr genossen. So langsam bin ich wirklich angekommen. Ich muss zugeben, am Anfang hatte ich immer ein bisschen Angst, mich abends zu langweilen. Es ist eben schon eine Umstellung, wenn man normalerweise immer Internet, Strom und Fernseher oder auch Leute zum reden hat, und dann auf einmal alleine ist und ohne das alles auskommen muss. Jetzt habe ich aber eine kleine Routine und genieße meine Tage und Abende in vollen Zügen, vor allem auf das Kochen freue ich mich immer sehr.

Eure Franzi

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