Cappuccino und der Traum vom Reisen

Hallöchen ihr Lieben,

und schon ist wieder Mittwoch! Auch, wenn ich hier nicht mehr wirklich viel Neues erlebe (und daher auch nichts sonderlich spannendes zu berichten habe), vergeht die Zeit ziemlich schnell! Ich bin schon seit 5,5 Wochen in Fox, was das Arbeiten angeht ist also bereits Halbzeit für mich. Mein Vertrag hier geht noch bis Anfang März, danach muss ich mich entscheiden, wie es bei mir weitergehen soll. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich noch etwas länger hier bleiben und arbeiten möchte (und ob das überhaupt möglich ist) oder lieber Reise und Zeit mit Wwoofing verbringe. Aber das kann ich mir ja in den nächsten Wochen noch überlegen.

Bei der Arbeit ist es übrigens so, dass es quasi Mitarbeiter in drei Bereichen gibt: Küche, Restaurant und Bar. Der Übergang zwischen Restaurant und Bar ist meist ziemlich fließend, da die Barmitarbeiter nicht nur für die Bar zuständig sind, sie helfen auch im Restaurant. Ich arbeite im Restaurant, bin also immer fertig, wenn die Küche schließt und der Restaurantteil geputzt ist. Wenn das Restaurant geschlossen ist, ist die Bar meist noch auf (außer es sind keine Leute da), aber die Restaurant-Mitarbeiter haben Feierabend. Es gibt immer zwei Mitarbeiter, die dann noch für die Bar und das restliche Putzen zuständig sind. Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich.

Da ihr die ganzen Leute, mit denen ich die ganze Zeit zu tun habe, ja nicht kennt und es eventuell etwas unübersichtlich ist, von wem ich immer spreche, gibt es jetzt eine kurze Übersicht, die euch hoffentlich etwas hilft. Einmal gibt es da meine drei Mitbewohner, das sind Sole (aus Argentinien; sie ist, nach der Managerin Shelley, die Hauptverantwortliche auf der Arbeit), Annie und Fran (aus Argentinien; die beiden sind zusammen, heiraten im Sommer und arbeiten in der Küche). Dann gibt es Lore (aus Uruguay; sie arbeitet meist morgens mit mir zusammen), Jorge (aus Argentinien; er arbeitet in der Küche), Nadia (aus Chile; arbeitet morgens mit mir) und Seba (aus Chile; er arbeitet in der Küche und ist mit Nadia zusammen), die vier wohnen im Haus nebenan und sind somit quasi auch Mitbewohner. Ellie und Al, die beiden Engländer, und Angela (aus Australien), sind die drei einzigen Englisch-Muttersprachler bei mir auf der Arbeit und arbeiten mit mir zusammen. Außerdem gibt es noch Carolina (aus Argentinien), Alan (aus Argentinien), Ana (aus Mexiko) und Juan (aus Argentinien; Soles Bruder). Ana und Juan sind zusammen und für die Bar zuständig, deswegen arbeiten sie immer erst abends. Carolina ist manchmal für die Bar zuständig, arbeitet aber auch im Restaurant, Alan arbeitet sowohl in der Küche als auch an der Bar (allerdings sehr selten) und wohnt im gleichen Haus wie Ellie und Al.  In der Küche gibt es auch noch ein paar Mitarbeiter, auf die ich aber jetzt nicht eingehe, da ich selbst nicht so viel mit ihnen zu tun habe.

Auf jeden Fall verstehe ich mich mit allen, vor allem den Mädels (auch denen, die nicht im Cook Saddle arbeiten), super! Ich kann auch jederzeit in das Haus nebenan gehen, dort ist immer jemand, um etwas zu unternehmen oder zu quatschen. Und die Südamerikaner sind einfach immer gut drauf und mega nett und herzlich, das ist anders als in Deutschland. Ganz besonders gut verstehe ich mich außerdem mit Ellie, obwohl sie schon sehr speziell ist. Sie ist immer aufgedreht und typisch britisch, das kann ich gar nicht so wirklich beschreiben.


Der Dienstag letzte Woche war ereignislos. Mittags gab es sehr leckeren gemischten Salat (durfte ich mir selbst zusammenstellen) und Reis mit Gemüse und Fleisch. Abends gab es Suppe, die habe ich aber ausnahmsweise mal nicht fotografiert. Ich kann mich auch gar nicht mehr wirklich erinnern, was an diesem Dienstag so passiert ist, daher kann ich euch dazu leider nichts berichten.

Am Mittwoch war es ebenfalls sehr ruhig, die Arbeit hat aber trotzdem Spaß gemacht. Wir haben uns wieder Sachen zum Putzen gesucht, da uns sonst zu langweilig war. Außerdem habe ich natürlich wieder Kaffee getrunken und mich über jeden Kunden gefreut, der Kaffee wollte. An der Kaffeemaschine arbeiten macht mir wirklich Spaß! Ich versuche auch immer, die Cappuccinos schön zu verzieren und bei den Flat Whites schöne Muster in den Milchschaum zu bekommen (klappt mal besser und mal schlechter). Das Mittagessen war ein Mushroom (Pilz)-Halloumi-Burger mit Salat. Der Burger ist vegetarisch (das ist den meisten Kunden nicht bewusst, es wird meist davon ausgegangen, dass der Burger mit Fleisch ist) und unglaublich lecker! Es handelt sich um Portobellopilze, die sind in Kombination mit dem Halloumi echt toll.

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Pilz-Halloumi-Burger und Salat

In meiner Mittagspause habe ich etwas Schokokuchen mit Beerenjoghurt gegessen, bevor ich zusammen mit Ellie ein paar Beinübungen gemacht habe, das hat Spaß gemacht und zu ziemlich starkem Muskelkater geführt! Danach habe ich sogar noch eine Massage von Ellie bekommen, das hat vielleicht gut getan! Ellie ist nämlich gelernte Masseurin und macht das gerne. Und meinem Rücken hat das wirklich gut getan, auch wenn mein Wirbel leider immer noch nicht geknackt hat. Nach der Massage war ich auf jeden Fall entspannt und ziemlich schläfrig, bei der Arbeit war ich dementsprechend ruhig. Aber da nicht viel los war, hat das auch nichts ausgemacht. Abends gab es Nudeln mit Tomatensauce, die waren ziemlich lecker. Nach der Arbeit bin ich auch noch mit zu Ellie, dort haben wir nochmal Schokokuchen gegessen. Außerdem hat Alan eine Packung Cadbury Schokolade mit allen möglichen verschiedenen Sorten aufgemacht, von denen ich dann zu viel probiert habe. Ich würde sagen, dass Cadbury die englische Version von Milka ist. Ich bevorzuge dann doch die neuseeländische Whittaker-Schokolade, die ist eher wie Lindt und nicht ganz so süß. An diesem Tag hatte ich definitiv eine Schokoladenüberdosis! Es war trotzdem ein schöner Abschluss des Abends, um 1 Uhr war ich dann im Bett.

Mein freier Donnerstag war super! Morgens bin ich erstmal eine Runde joggen gewesen. Etwa nach der Hälfte des Weges hat es zwar angefangen zu regnen, aber das hat mich nicht gestört. Vom Schwitzen war ich sowieso schon nass. Anschließend habe ich noch ein paar Bauchübungen gemacht, bevor geduscht wurde. Ich hatte ein ziemlich spätes Frühstück, da ich eigentlich zusammen mit Lore zum Frühstück zu Ana und Juan (zwei Kollegen) wollte. Lore hat aber so lange geschlafen und nicht reagiert, dass dieser Plan geändert wurde. Ich hatte endlich mal wieder Haferflocken mit Obst und Joghurt, das war wirklich lecker!

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Haferflocken mit Apfel, Banane und Joghurt

Irgendwann ist Lore dann auch mal aufgestanden und wir sind Mittags zusammen zum Lake Matheson und ins Cafe gegangen. Dort hatte ich einen Cappuccino und einen Aprikosen-Creamcheese-Muffin, der war unglaublich gut! Danach sind wir in die Stadt gefahren und haben alle möglichen Leute besucht, das hat Spaß gemacht! Im Cook Saddle haben wir noch eine Runde Billard gespielt (wir waren beide grottenschlecht, wir haben ewig gebraucht), dann ging es wieder Heim. Ich habe noch den Rest vom Cottagepie gegessen und dann den Abend zusammen mit den anderen Mädels auf dem Sofa verbracht, geredet und Nintendo gespielt. Lore hatte dann auch noch Crepes gemacht, die waren sehr lecker. Auf die Crepes gab es Dulce de Leche aus Uruguay, eine ganz schöne Kalorienbombe aber genial!

Am Freitag hatte ich nur die Morgenschicht. Es war ruhig wie die letzten Tage auch, Mittagessen waren sehr leckere Nudeln mit einer Tomatensauce und Salat. Abends war ich nur on call, wurde aber nicht gebraucht. Es stand an diesem Abend ein Mädelsabend an, es ging in die Bigfoot Bar. Zur Stärkung hatte ich zum Abendessen einen halben Steak-Pie und super geniale Gnocchi (beste Gnocchi die ich bisher hatte!) mit Tomaten-Hackfleischsauce von meiner Mitbewohnerin. Das Rezept brauche ich unbedingt, dann kann ich die auch selber mal machen. Der Abend war sehr lustig! Es waren fast nur südamerikanische Mädels, es wurde viel getanzt und gesungen und wir hatten einen tollen Abend. Die Mädels sind alle so nett und immer gut drauf! Wenn ich keine Lust habe, alleine zu sein, kann ich auch einfach ins Nachbarhaus gehen, dort ist immer jemand, mit dem man sich unterhalten oder auch etwas unternehmen kann. Es ging auch erst um 1.30 Uhr ins Bett, da war ich ziemlich müde.

Ich bin am Samstag sogar erstaunlich gut aus dem Bett gekommen, ich war nur ein kleines bisschen müde. Nach einem großen Cappuccino, Verzierung inspiriert durch meinen Cafebesuch am Donnerstag, konnte der Morgen starten. Wirklich viel zu tun hatten wir aber wieder nicht, es war sehr ruhig. Mittagessen war etwas Salat, dazu gab es Kartoffelgratin und Hähnchen, das fand ich wirklich lecker. Das Wetter war super, also bin ich in meiner Pause eine Runde joggen gegangen. Als „Belohnung“ gab es dann einen Walnuss-Karamell-Muffin und eine halbe Nektarine zusammen mit einem Tee. Außerdem habe ich zusammen mit den Mädels in der Sonne entspannt und versucht, spanisch zu verstehen (nicht wirklich erfolgreich). Abends war auch nicht wirklich ereignisreich, es gab Kartoffel-Dill-Suppe mit Knoblauchbrot.

Auch der Sonntag war wieder sehr ruhig. Den ganzen Tag über ist nicht wirklich viel passiert, außer dass ich jede Menge Kaffee hatte. Das Mittagessen war wirklich lecker! Es gab Ofengemüse und -kartoffeln, dazu eine Art Paprikagulasch. In meiner Mittagspause habe ich bei uns im Garten mal wieder mit Gewichten trainiert. Ich habe Bein- und Bauchmuskeltraining gemacht, am nächsten Tag hatte ich ordentlich Muskelkater! Leider hatte ich auch mal wieder Gesellschaft von Sandfliegen, die Stiche haben mich die nächsten Tage ziemlich genervt. Abends war ich nur on call, wurde aber (wie nicht anders zu erwarten) nicht angerufen. Abendessen waren die Reste vom Reis mit Gemüse, Nachtisch waren die letzten beiden Lindorkugeln zusammen mit Tee. Den Abend habe ich damit verbracht, Recherche zu unterschiedlichen Dingen zu betreiben und einfach nichts zu tun.

Das Wetter am Montag morgen war nicht so toll, es hat geregnet. Nachmittags und vor allem abends wurde es dann aber wieder traumhaft schön, die Sonne hat geschienen. Morgens war es wieder ruhig, aber ich konnte zumindest ein paar Kaffees machen. Zum Mittagessen war dann auch tatsächlich einiges los, wir waren so froh, endlich etwas zu tun zu haben! Mittagessen war ein wirklich leckeres Steaksandwich mit Pilzsauce, dazu Pommes und Salat. Die Portionen hier sind meist ziemlich groß, da schaffe ich gar nicht alles. Den Rest packe ich immer ein und hebe ihn mir für meine freien Abende/Tage auf, da muss (ja, eigentlich koche ich ja sehr gerne) ich schon mal nicht kochen.

Um 16 Uhr gings dann in meine Pause. Lore hatte mich am Morgen mit zur Arbeit genommen, Problem war jetzt aber, dass sie zwar zusammen mit mir Feierabend hatte, aber noch für ein Meeting bleiben musste. Ich durfte also heimlaufen. Bis zum Community Center (etwa 500 Meter vom Restaurant entfernt) bin ich sogar gekommen, dann hat es angefangen ziemlich stark zu regnen (natürlich hatte ich weder Regenjacke noch Regenschirm dabei, ziemlich unklug). Dort habe ich mich untergestellt und abgewartet. Nach etwa einer Stunde hat mich eine meiner anderen Mitbewohnerinnen (sie hat dort gerade Yoga gemacht) wieder mit in die Stadt genommen, dort hat Lore mir dann ihr Auto gegeben, um nach Hause zu fahren. Ja, das hätte man durchaus auch gleich so regeln können, aber warum einfach wenns kompliziert geht. Die Abendschicht war wieder super, es war sogar mehr los, als die Abende davor. Abendessen war Steak mit sehr leckerem Chimichurri, gedünstetes Gemüse und Salat. Beim Abendessen hatte ich sogar Gesellschaft, zwei Keas saßen mir fast gegenüber und haben das Essen begutachtet. Man sollte also besser keine Essensreste oder glitzernden Dinge rumliegen lassen.

Am Dienstag war, trotz guten Wetters, auch wieder wenig los. Ich habe mir morgens, nachdem wir alles vorbereitet hatten und geöffnet war, erstmal einen schönen großen Cappuccino gemacht, den ich in aller Ruhe getrunken habe.

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Wir waren mittags zu viert und kamen uns ziemlich doof vor, wie wir zum wiederholten mal alles geputzt haben. Aber heimgehen wollte niemand freiwillig (alle brauchen die Stunden und das Geld) und die Managerin war da. Wenn sie jemanden rumstehen sieht gibt es (verständlicherweise) Ärger, also haben wir wieder geputzt. Ab nächster Woche ist die Managerin wohl nicht mehr in Fox, da dann die Schule wieder anfängt und ihr Sohn in Wanaka zur Schule geht. Sie ist außerdem der Meinung, dass es im Februar wieder belebter wird, wir hoffen alle, dass das wirklich stimmt! Es könnte aber gut sein, da Mitte Februar chinesisch Neujahr ist und dann wohl die Chinesen auf Reisen gehen. Drückt mir also die Daumen, dass es wieder mehr zu tun gibt! Mittagessen waren mal wieder Pies und ein bisschen Salat. In meiner Pause habe ich daheim entspannt: ich war zu faul, um Sport zu machen. Es gab Minztee mit Minze aus dem eigenen Garten und dazu einen Schokoladentrüffel sowie ein Stückchen Lime und Coconut Kuchen.

Nach einer erfrischenden Dusche ging es wieder zur Arbeit. Der Abend war aber einfach nicht meins. Zuerst war überhaupt nichts los und es hieß schon, dass ich wieder gehen sollte. Dann kam aber einer deutsche Gruppe, die ich bedient habe, das hat Spaß gemacht. Zum Glück wurde es dann auch insgesamt wieder etwas voller, so dass wir etwas zu tun hatten. Vergleichsweise war es aber doch wenig. Um 21 Uhr hatte es dann Live Musik von einer (meiner Meinung nach) ziemlich guten Brass Band. An der Bar war dann auch einiges zu tun. Ich war aber nicht für die Bar zuständig sondern für das Restaurant, und als die Küche dann geschlossen hatte, wusste ich nicht wirklich, was ich tun sollte. Ich war schon am verhungern, also habe ich gefragt, ob ich Abend essen gehen könne. Da hieß es aber nur „später“. Ab dem Zeitpunkt war ich wirklich unmotiviert und hatte keine Lust mehr zu arbeiten, das war wirklich das erste Mal, seit ich hier angefangen habe zu arbeiten!

Ich habe mich wirklich gefragt, wie ich auf die Idee gekommen bin, in Neuseeland, insbesondere an der Westküste in einem winzigen Dorf, zu arbeiten. Ich hatte einfach gar keine Lust mehr. Das liegt vielleicht auch ein bisschen daran, dass es einfach unglaublich langweilig geworden ist und ich nicht mehr täglich „Neues“ erlebe. Ich freue mich schon riesig darauf, endlich wieder zu Reisen und mehr von Neuseeland zu sehen. In den zwei Wochen, in denen ich gereist bin, war ich auf jeden Fall glücklicher, als ich es jetzt gerade bin. Was aber nicht heißt, dass ich unglücklich bin, ich bin trotzdem zufrieden und genieße die Zeit mit den Leuten hier. Ich muss aber auch gestehen, dass ich schon wieder am Pläne schmieden bin, wie es ab März und nach meiner Zeit in Neuseeland weitergehen soll. Lisa kommt mich ja im Mai besuchen, dann werden wir etwa zwei Wochen zusammen Neuseeland unsicher machen und dann noch sechs Tage (unter anderem meinen Geburtstag) auf Fidschi verbringen. Darauf freue ich mich schon riesig. Ansonsten will ich nach Neuseeland noch nach Indonesien (Bali), wo mein Papa eventuell auch hinkommen würde. Australien liegt dabei ja auch auf dem Weg, dort könnte ich Angela besuchen. Australien und Indonesien liegen außerdem quasi auf dem Weg zurück nach Deutschland, daher so der aktuelle Stand. Momentan sieht es auch so aus, als würde ich zu Weihnachten dieses Jahr wieder zurück nach Deutschland kommen. Es handelt sich aber nur um Ideen, die sich, je nach Wetter und Stimmung, alle paar Minuten wieder ändern können. Fest steht nur, dass ich das Reisen liebe und zur Zeit unglaublich vermisse! Mir würde es eigentlich schon reichen, wenn ich wieder wandern gehen könnte. Allerdings war das Wetter an meinen letzten freien Tagen nicht dafür geeignet, ich hoffe also auf den nächsten freien Tag.

Um 22.30 Uhr durfte ich dann endlich Abendessen, immerhin zusammen mit Ellie, so dass wir uns unterhalten konnten. Sie hatte auch keine Lust mehr, wir kamen uns ein bisschen nutzlos vor, da es für uns einfach nichts zu tun gab. Abendessen waren Nudeln mit einer Sahnesauce und Hähnchen. Die Sahnesauce war aber nicht so meins, es war einfach viel zu viel Sahne! Nach dem Abendessen habe ich noch die Kaffeemaschine geputzt, dann durfte ich endlich Feierabend machen. Ab da hat sich meine Laune auch wieder gebessert. Ich hatte noch einen wirklich tollen Abend, ins Bett ging es erst um 2 Uhr.

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Pasta mit Hähnchen-Sahne-Sauce

Heute, an meinem freien Tag, habe ich, nachdem ich am Dienstag ja so spät ins Bett gegangen bin, ausgeschlafen. Um 11 Uhr bin ich dann aufgestanden und habe gemütlich Haferflocken mit Banane und Apfel gefrühstückt. Ich habe heute morgen gleich mehrere Nachrichten aus Deutschland bekommen, über die habe ich mich wirklich sehr gefreut!  Eigentlich wollte ich eine Wanderung machen, allerdings hat das Wetter leider nicht mitgespielt. Bei Regen wollte ich die Wanderung nicht machen, den Ausblick hätte ich dann nicht genießen können. Also habe ich meinen Mittag mit Recherche zu unterschiedlichen Dingen und Spielen auf dem iPad verbracht. Da das Internet aber mal wieder nicht so wollte, bin ich nachmittags ins Matheson Cafe gegangen. Dort gab es den obligatorischen Cappuccino mit Himbeer-Bananen-Muffin, super lecker! Wie ihr vielleicht schon festgestellt habt, ist das meine Lieblingsbeschäftigung an meinen freien Tagen. Das ist auch fast das einzige an Geld, das ich zur Zeit ausgebe. Essen gibt es fast immer bei der Arbeit, Vorräte habe ich ja auch noch genug, und sonst habe ich keine Gelegenheit, Geld auszugeben.

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Himbeer-Bananen-Muffin, Cappuccino

Bei der Arbeit bin ich morgens übrigens immer fleißig am Spanisch lernen. Da meist nicht wirklich viel los ist und wir mittlerweile alles schon doppelt und dreifach geputzt haben, versucht mir Lore immer ein paar neue Vokabeln beizubringen. Außerdem habe ich mir die App Duolingo runtergeladen und ergänze das Ganze damit.

Nach mehreren Gesprächen, unter anderem mit meinen Mitbewohnern, und Recherche bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mir für den Winter wohl einen Job auf einer Farm suchen werde. Von Juni/Juli bis September ist in Neuseeland Kälbersaison, d.h. es gibt viel Arbeit auf Farmen. Oftmals wohnt man wohl auch mit den Familien zusammen, kann gut Geld verdienen und arbeitet natürlich mit Tieren zusammen. Und auch wenn die Arbeit wohl ziemlich anstrengend ist, macht sie wohl viel Spaß. Außerdem würde ich gerne noch andere Erfahrungen in anderen Jobs sammeln.

Jetzt sitze ich gerade immer noch im Cafe, werde mir aber gleich meine Regenjacke aus dem Auto holen und noch eine Runde um den See laufen, bevor es wieder Heim geht. Dort werden wir wohl einen Filmabend machen, das passt bei dem Wetter perfekt!

Ganz liebe Grüße, eure Franzi

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