Endlich wieder Strom!

Hallöchen ihr Lieben!

Und schon ist der Januar rum und ich bin seit über drei Monaten unterwegs – so lange kommt mir das gar nicht vor, und das, obwohl so viel passiert ist. Insbesondere in den letzten Tagen ist mit dem Eintreffen von Zyklon Fehi am Donnerstag einerseits eine Menge und andererseits nicht viel passiert.

Zuerst einmal: Wir haben seit Sonntag Abend endlich wieder Strom! Nach dreieinhalb Tagen komplett ohne Strom waren wir unglaublich froh als der Kühlschrank wieder ansprang. Wir sind zwar auch relativ gut ohne Strom ausgekommen (wir hatten schließlich Kerzen und waren nicht allein), mit Strom ist es aber doch um einiges einfacher – und über eine heiße Dusche haben sich alle gefreut!


Aber nun von vorne:

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe tatsächlich einen zweiten Job! Ich werde ab nächster Woche zwei Tage (immer montags und sonntags, wenn ich im Restaurant frei habe) in der Tankstelle in Fox arbeiten. Ich bin wirklich froh, dass ich den zweiten Job jetzt habe, da es im Restaurant (das wohl erst morgen, am Dienstag wieder aufmacht) erstmal nicht viel zu tun gibt. Das heißt, ich werde dort kaum Stunden machen und wohl nicht wirklich etwas verdienen (weswegen ich ja eigentlich hier bin). Besonders im Restaurant nervt mich eigentlich, dass ich oft morgens arbeite und dann meist von 12-18 Uhr frei habe, das sind sechs Stunden, in denen ich nicht wirklich was machen kann (schlafen kann ich tagsüber nicht, wandern gehen geht in der Zeit auch nicht). Bei der Tankstelle habe ich eine feste Anzahl an Stunden und mir wird nicht kurz vorher gesagt, dass ich doch nicht arbeiten muss (das nervt mich nämlich wirklich!). Außerdem ist die Stimmung im Restaurant zur Zeit allgemein nicht sonderlich gut, seit dem Sturm zeigt sich das noch viel mehr. Ich hoffe wirklich, dass sich das bald wieder ändert!


Nachdem ich am Mittwoch (24.1., das kommt mir schon wieder ewig her vor!) den Kaffee und den Muffin genossen hatte, ging es noch eine Runde um den See. Es hat zwar ein bisschen genieselt, aber es war warm und die Bewegung hat mir gut getan. Als ich wieder daheim war gab es etwas zu essen, ich hatte noch Reste von den Tagen davor: Gemüse, Hähnchen, Kartoffelgratin und Toast. Den restlichen Abend habe ich mit meinen Mitbewohnern verbracht. Eigentlich wollten wir Thor 3 anschauen, aber bis dann alle soweit waren, war es schon so spät, dass es Zeit fürs Bett war. Der Abend war trotzdem schön und ich habe mich gut erholt.

Am Donnerstag hatte ich morgens und mittags frei, deswegen hatte ich mal wieder Frühstück daheim. Es gab einen halben Walnuss-Karamell-Muffin und Haferflocken mit Apfel, dazu Minztee. Eine Runde Laufen war ich auch noch, ansonsten habe ich nicht wirklich viel gemacht. „Mittagessen“ (es war ziemlich spätes Mittagessen) war der Rest vom Steaksandwich mit Ochsenherztomate (die hatte der Nachbar vorbeigebracht, er hat zu viele – da sage ich nicht nein). Die Tomaten schmecken wie in Frankreich, das hat mich gleich an den Urlaub erinnert! Bei der Arbeit war nicht wirklich was los, es kam uns fast so vor, als würde es immer ruhiger werden. Wir sind alle gespannt, ob es wirklich wieder voll und anstrengend wird, wie unsere Chefin meint. Wirklich glauben können wir es bis jetzt nicht. Abendessen war ein Caesersalat mit Hähnchen und Zitrusdressing, sehr lecker!

Am Freitag hatte ich ziemlich doofe Arbeitszeiten: von 8-12 Uhr und dann von 17.30-22 Uhr. Insofern doof, als dass ich nicht ausschlafen konnte und dann zwischen den beiden Schichten so lange Zeit hatte. Naja, in der Mittagspause gab es erstmal Mittagessen (bei der Arbeit hatte ich nichts bekommen, da ich noch keine fünf Stunden gearbeitet hatte). Ich hatte leckere Ochsenherztomaten, dazu gab es die Pies, die ich noch übrig hatte. Nach dem Mittagessen konnte ich mich sogar dazu aufraffen zu trainieren. Es standen Bein- und Bauchübungen an, zur Entspannung gab es anschließend etwas Yoga. Ich weiß nicht genau von was, aber am nächsten Tag hatte ich Muskelkater! Bei der Arbeit ist nichts besonderes passiert, es war ruhig wie immer. Abendessen waren asiatische Nudeln mit Gemüse und Fleisch, dazu etwas Salat.

Auch am Samstag war es wieder ruhig, da wir mittags aber nur zu 2. waren, war es zumindest nicht langweilig. Frühstück waren Haferflocken mit Apfel, Zimt und Milch, Kaffee durfte natürlich auch nicht fehlen. Mittagessen war ein Risottobällchen mit Salat. Um 17 Uhr hatte ich (nach 9h Arbeit) eine kurze Pause, in der ich auf dem Sofa entspannt habe und eine erfrischende Dusche hatte. Das Wetter war richtig sommerlich heiß! Beim arbeiten war ich ganz schön ins Schwitzen gekommen. Um 18.30 Uhr ging es weiter: an diesem Abend gab es eine große Geburtstagsfeier, es war garantiert der ganze Ort da um zu feiern. Dementsprechend war an der Bar auch ordentlich was los, die haben wirklich viel getrunken! Abendessen war ein sehr leckerer Caesersalat mit Hähnchen und Knoblauchbrot. Und nachdem wir dem Barteam so gut es ging geholfen hatten, war um 23.15 Uhr dann Feierabend für mich. Ich war zwar ziemlich kaputt, aber ein bisschen was von der Party wollte ich auch noch haben. Um 1.30 Uhr, viel zu spät mal wieder, war ich dann im Bett. Auf der Party hatte ich leider noch lauter ungesunde Sachen gegessen, das habe ich später in der Nacht und am nächsten Tag gleich bereut, ich hatte Magenschmerzen. Jetzt weiß ich: definitv keine frittierten Sachen mehr!

Der Sonntag war ebenfalls wieder ziemlich ruhig (gut, um sich von der Party zu erholen), aber immerhin haben wir mal nicht geputzt. Wir mussten nur noch die letzten Reste vom Vorabend und der Party beseitigen, aber da hatten wir zumindest was zu tun. Zum Frühstück hatte ich Haferflocken mit Banane, Zimt und Milch, und natürlich einen selbst gemachten Cappuccino! Mittags waren sogar ein paar mehr Leute als in den Tagen davor da, vor allem Chinesen. Mein Mittagessen war diesmal Ofengemüse, Fleisch, Kartoffel und Portobello (so ein leckerer Pilz!), das war sehr gesund und genial.

Um 16 Uhr hatte ich Feierabend und abends war ich nur „on call“, es war einfach nichts los. Die freie Zeit habe genutzt, um ein paar Bizeps- und Trizepsübungen zu machen, bevor ich mit meinen drei Mitbewohnern im Garten und der Sonne entspannt habe. Der Abend war wirklich schön und entspannt, und ich habe wieder ein paar Anregungen für meine weitere Zeit in Neuseeland bekommen. Abendessen waren zwei Spiegeleier, Toast, Tomate und Gurke. Als Nachtisch gab es noch ein Stückchen Cheesecake und Tee. Außerdem hatte ich noch Kartoffeln gekocht. Die muss ich in den nächsten Tagen unbedingt essen, das waren noch Kartoffeln, die ich Anfang Dezember in Christchurch gekauft hatte.

Am Montag Morgen war es in Fox unglaublich nebelig! Das hatte ich so bisher noch nicht gesehen, es sah richtig interessant aus. Gegen 9 Uhr ist der ganze Nebel wieder weg gewesen und es hatte strahlend blauen Himmel, es wurde wieder ein traumhafter Sommertag.  Bei der Arbeit war es wieder sehr ruhig, bis 11 Uhr hatten wir nicht einen einzigen Kunden! Dementsprechend wurde wieder etwas geputzt. Frühstück waren wieder Haferflocken mit Banane, Zimt und Milch, außerdem Cappuccino und jede Menge von den Muffins, die in der Küche zum probieren rumstanden. Unglaublicherweise war mittags für etwa zwei Stunden dann richtig was los! Eine chinesische Gruppe (neun Leute) war auch dabei, die haben vielleicht viel Essen bestellt! Und man war deren Rechnung am Ende hoch. Wir waren wirklich froh, etwas zu tun gehabt zu haben, da ging die Zeit gleich viel schneller rum! Da ich so viel von den Muffins probiert und daher keinen Hunger hatte, habe ich mein Mittagessen mit Heim genommen. Den Salat, leckeren Fisch und Bratkartoffeln (aus den Kartoffeln, die ich am Vorabend gekocht hatte) gab es in aller Ruhe zu Hause.

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Salat, Bratkartoffeln und Fisch

Anschließend wurden Beine und Bauch trainiert – meine Beine waren danach Pudding. Außerdem habe ich es endlich geschafft, mein Zimmer zu putzen. Das war auch wirklich mal nötig, überall waren Spinnen und tote Fliegen, die Fenster waren mega dreckig und alles staubig. Ich glaube, so wirklich geputzt hatte da schon lange niemand mehr. Eine Inspektion am Mittwoch war da genau die richtige Motivation. Als Belohnung habe ich geduscht und Carrotcake mit Apfel gegessen.

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Carrotcake und Apfel

An dem Abend war der Sonnenuntergang wunderschön, den musste ich unbedingt fotografieren. Das Licht war toll, alles war in gold getaucht. Ich hoffe, das sieht man auf den Bildern einigermaßen.

Am Dienstag habe ich morgens von 8.15-12 Uhr gearbeitet. Wirklich viel war wieder nicht los, es war daher sehr entspannt für uns. In der Zeit hatte ich wieder Gelegenheit, meine Fähigkeiten beim Kaffee machen zu erproben. Sole hatte am Tag vorher eine Anleitung für Baristas mitgebracht, dort gab es Tips zum Milchschäumen und Kaffee machen, das habe ich versucht umzusetzen. Das hat allerdings noch nicht so ganz funktioniert, ich werde mir die nächsten Tage wohl noch ein paar Videos dazu anschauen und dann nochmal mein Glück versuchen. Und obwohl ich nichtmal ganz vier Stunden gearbeitet hatte, habe ich diesmal sogar Mittagessen bekommen. Das habe ich wieder mit Heim genommen und mir aufgehoben, da ich noch Salat, Fisch und Knoblauchbrot hatte, das weg musste.

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Salat mit Halloumi, Knoblauchbrot, Tomaten und Fisch

In meiner Pause habe ich mich an Lightroom (einer Bildbearbeitungssoftware) versucht und die Bilder vom Sonnenuntergang bearbeitet. Hier seht ihr das Ergebnis:

Vor der zweiten Schicht bin ich noch kurz bei der Tankstelle vorbei und habe die benötigten Unterlagen für meinen Vertrag abgegeben. Trotz des schönen Wetters war nicht wirklich viel los. Dafür waren wieder jede Menge Deutsche da, unglaublich! Das Gute daran, dass nicht so viel los war, war, dass ich schon um 20 Uhr Abendessen konnte. Es gab sehr leckere Suppe (mit Kumara, Karotte, Zucchini und Kokosmilch), dazu Knoblauchbrot. Als Nachtisch gab es noch Brownie, die waren übrig und deswegen für die Mitarbeiter. Außerdem gab es noch Cheesecake mit Beerensoße und Schokokuchen mit Eis, das waren falsche Bestellungen, die dann für alle in der Küche zur Verfügung standen. Und nein, ich habe nicht alles alleine gegessen, sondern immer nur einen Löffel probiert 😉

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Suppe (Kumara, Karotte, Zucchini und Kokosnuss), Knoblauchbrot und Brownie

Nach der Arbeit, wir hatten schon um 22 Uhr Feierabend, habe ich Ana noch mit zu uns nach Hause genommen, wo wir noch mit den anderen (Sole, Juan, Ani und Fran) zusammen saßen und geredet haben. Ich durfte außerdem eine von Soles selbstgemachten Empanadas probieren, die war gefüllt mit einer Paprika-Zwiebel-Tomaten-Hackfleisch-Füllung und sehr lecker! Empanadas muss ich auch mal selber machen, die Füllungen kann man super variieren.

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Empanada

Da ich am Mittwoch erst abends arbeiten musste, hatte ich quasi den ganzen Tag frei. Ich habe versucht auszuschlafen, war aber um 8 Uhr schon wach. Nach ein paar mal umdrehen bin ich aufgestanden und eine Runde joggen gegangen, danach gab es einen Tee. Spätes Frühstück waren Haferflocken mit Banane und Apfel. Gegen 12 Uhr ist Max (Engländer und Freund von Al und Ellie, der seit zwei Wochen im Cafe nebenan arbeitet und am Mittwoch seinen freien Tag hatte) vorbei gekommen und wir sind zusammen um den See gelaufen. Ab und zu ist sogar die Sonne raus gekommen und trotz der Wolken war es ziemlich warm. Ich hätte mir gewünscht, nicht die Jeans sondern eine kurze Hose angezogen zu haben. Der Blick auf Mt Cook war zwar nicht perfekt, durch den „Bilderrahmen“ sah es aber trotzdem toll aus.

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, durfte nach dem Spaziergang ein Cappuccino nicht fehlen. Diesmal aber nicht mit einem Muffin. Wir haben uns eine Salzkaramell- und Erdnussschnitte und einen Nuss-Fruchtmix geteilt, beides war sehr lecker und sogar glutenfrei. Ich hoffe ja jedes Mal, wenn ich im Cafe Matheson bin, dass es endlich die Muffins mit zweierlei Schokolade und Himbeeren gibt, das sollen wohl die besten sein. Bisher hatte ich da aber noch kein Glück, ich muss also noch öfter in das Cafe. Außerdem habe ich nach sechs Wochen in Fox und unzähligen Cappuccinos im Cafe Matheson endlich von der Treuekarte für Einheimische erfahren! Nach fünf Kaffees gibt es da nämlich einen umsonst.

Mittagessen war ein halber Burger, aufgepeppt mit einem Spiegelei, dazu Salat. Hat sehr gut geschmeckt! Nachtisch war noch ein Stück Schokoladenkuchen, danach konnte ich gut gestärkt zu meiner Schicht. Es war zwar wieder nicht viel los, aber es hat an dem Abend mal wieder so richtig viel Spaß gemacht. Ich habe auch ein deutsches Pärchen kennen gelernt (etwa in dem Alter meiner Eltern), mit denen ich mich super unterhalten habe. Sie haben mir auch angeboten, wenn ich je mal nach Oldenburg kommen sollte, mir die Gegend zu zeigen. Zum Abendessen gab es Schnitzel mit Kartoffelpüree und Salat. Und was noch besser war, danach gab es Kuchen! Ich habe mal wieder zu viel gegessen, ich war ziemlich voll.

Nach der Arbeit haben wir den Abend noch gemütlich bei uns daheim ausklingen lassen.


Am Donnerstag ist dann der Zyklon Fehi in Neuseeland angekommen. Ich habe das typische Westküstenwetter und all seine Auswirkungen erleben dürfen. Es hat den ganzen Tag gestürmt und geregnet als würde die Welt untergehen. Ab morgens um 10 Uhr gab es keinen Strom mehr – da merkt man erstmal wie abhängig man davon ist. Die Straße nach und aus Fox heraus war gesperrt, da zu viele Bäume die Straße versperrt hatten. Es hieß also, den Zyklon auszusitzen (nicht, dass ich vorgehabt hätte irgendwo anders hinzufahren). Ich war unglaublich froh, nicht im Auto oder gar einem Zelt schlafen zu müssen!

Das Restaurant hatte ebenfalls zu, da ohne Strom natürlich weder die Kasse noch die Kühl-/Gefrierschränke oder der Herd funktioniert haben. Ich saß eigentlich den ganzen Tag nur auf dem Sofa, habe gelesen, geschlafen und mich gelangweilt. Mittagessen war die andere Hälfte vom Burger mit Tomatensalat (dafür brauchte ich zumindest keinen Strom). Irgendwann gab es noch ein Stückchen Carrotcake sowie einen Brownie, bevor es abends etwas Gemüse gab.

Unfassbar, wie schnell sich alles verändern kann! Nachdem am Donnerstag fast die Welt untergegangen ist, war am Freitag traumhaftes Wetter! Die Straßen waren zwar verwüstet, aber die Stadt war sehr voll. So voll habe ich die Stadt tatsächlich noch nie gesehen, das war merkwürdig. Aber klar, die Straßen waren gesperrt, so dass niemand die Stadt verlassen konnte. Die Cafes die einen Generator hatten, hatten einiges zu tun. Die ganzen Touristen brauchten schließlich etwas zu Essen und zu tun. Auch wir waren morgens/mittags in der Stadt frühstücken. Ich hatte das beste Frühstück der Stadt! Es gab super leckeres Müsli mit frischen Obst, Joghurt und Milch. Ein Cappuccino durfte da natürlich nicht fehlen, obwohl der nicht so schön verziert war, wie die anderen, die ich bisher hatte.

 

Nachmittags haben wir dann alle zusammen gegrillt, um das ganze Essen aus den Gefrierschränken zu verwerten. Jeder hat also etwas beigesteuert. Ich bin außerdem noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen und habe mich mit ein paar Leuten unterhalten und das „Straße gesperrt“ Schild fotografiert. Nachdem ich abends dann genug spanisch für einen Tag gehört hatte, bin ich heim gegangen und war noch eine Runde joggen. Als meine Mitbewohner auch wieder zurück waren, haben wir bei Kerzenschein im Wohnzimmer gesessen, uns unterhalten und dann den Sternenhimmel angeschaut.

Am Samstag gab es immer noch keinen Strom. Ich habe wieder lange geschlafen, da es nicht wirklich etwas zu tun gab. Mein sehr spätes Frühstück war mal wieder Kuchen (ja, ich hatte eine Menge davon im Kühlschrank!). Nachmittags wurde wieder gegrillt, diesmal gab es Schnitzel, Bratkartoffeln, Hähnchen und Salat. Nachtisch war Obstsalat (Melone, Pfirsich, Mango und Kiwi), das war für mich das Beste! Zum Zeitvertreib haben wir Tischtennis gespielt und etwas Sonne getankt.

Abends ging es zu Ana und Juan (die haben ein tolles kleines Haus – fast wie das in Südfrankreich). Um auch noch die letzten Reste aus dem Gefrierschrank zu verwerten, gab es Burger mit frisch gebackenem Brot (gasbetriebener Ofen – Halleluja), Folienkartoffeln und Salat. Das hat so gut geschmeckt! Es gab nur leider unglaublich viele Sandfliegen, da hat auch das Mückenspray nichts mehr geholfen.

Ich dachte nur, gut, dass wir immerhin Wasser haben. Am Samstag habe ich dann aber erfahren, dass das Wasser mit E-Coli-Bakterien verseucht ist. Also muss das Wasser erstmal gekocht werden. Immerhin hatte ich noch einen 10 Liter Kanister mit Trinkwasser von meinem Camping.

Am Sonntag Morgen gab es immer noch keinen Strom. Ich habe lange geschlafen, da ich nicht wirklich was zu tun hatte. Bis mittags habe ich gelesen und Tee getrunken. Mein spätes Frühstück waren ein halbes Stück Kuchen und ein Muffin (die Reste aus dem Kühlschrank). Meine Milch musste ich wegschmeißen, die war mittlerweile sauer geworden. Als mir dann zu langweilig war, habe ich mal wieder mit ein paar Gewichten trainiert und danach endlich was gekocht (auf dem Campingkocher). Es gab Tomaten mit Zwiebeln und ein Steakpie, alles in der Pfanne gebraten. Auch wenns nicht wirklich lecker aussieht, es war sehr lecker!

Anschließend bin ich zu den anderen ins Haus und wir haben ein Spiel gespielt. Und unfassbar, aber auf einmal hat der Strom wieder funktioniert! Wir waren alle so froh, wir haben erstmal Musik angemacht und all unsere Technik wieder aufgeladen. Außerdem habe ich endlich wieder eine heiße Dusche gehabt – da hatte ich mich schon lange drauf gefreut! Lore hat zur Feier noch eine heiße Schokolade (nach einem Spezialrezept) gemacht, die war super!

Mein Abendessen ist sehr genügsam ausgefallen (ich war zu faul zum Kochen), es gab Ochsenherztomaten, Apfel und Brownie (fehlt auf dem Bild).

So, jetzt seid ihr wieder auf dem neuesten Stand!

Für alle, die ein bisschen mehr über die Auswirkungen von Fehi erfahren wollen, habe ich hier zwei Artikel mit eindrücklichen Bildern rausgesucht: Verwüstung der Westküste und Zerstörung der Zugangsstraße zum Fox Gletscher.

Eure Franzi!

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